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Samstag, 10. November 2012

Studiengebühren die Vorvorletzte: Bayern bricht ein

Die FDP will in Bayern an Studiengebühren festhalten und zwingen die dank Freier Wähler schon umgekippte CSU an die Koalitionsvertragsleine: "..die Liberalen wollten nun mit mehr Argumenten für die Studiengebühren werben."
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/rundschau/studiengebuehren-streit-bayern100.html
Wie passend war letztens der Lindner bei Precht und fuchtelte da schwurmelig zum Thema Bildungsgerechtigkeit und Zugang zu Bildung: Was nix kostet sei doch nix wert...
http://precht.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Precht/23803724/24882412/e39158/Was-ist-gerecht.html
Da hackt leider ein Philosoph dem anderen nicht die Augen aus.
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Welche der FDP spendende Bank vergibt denn wohl so viel Studiengebührenkredite, dass sie (die Bank;)davon leben müsste? Gebühren = Parteispenden?!
Sollte man abwählen.
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An alle Studierenden aus Bayern in Osnabrück, die noch ihren ersten Wohnsitz in Bayern haben: Unterschreibt den "Antrag auf Zulassung zum Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern" der Freien Wähler Bayerns (Nachfolgevolksbegehren der Piratenpartei Bayern)!
http://www.volksbegehren-studiengebuehren.de/
Das könnt ihr auch hier direkt als SpuG-Service im Browser angucken :)
http://www.scribd.com/doc/112812775/Unterschriftenliste-Volksbegehren-gegen-Studiengebuhren-Freie-Wahler-Bayern-www-volksbegehren-studiengebuehren-de
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In Osnabrück und Niedersachsen haben wir unsere Volksbegehren bei den Landtagswahlen am 20.Januar 2013 :) Was es bislang an Volksbegehren in Nds gab, ist auch interessant: Klick!

Montag, 6. August 2012

Erste Fachbereiche boykottieren CHE-Ranking

Die Bundesliga der Universitäten und einzelnen Disziplinen - das CHE-Hochschulranking - hat anscheinend einen zu bösen Wettbewerb ausgelöst, den nun die Fachbereiche der Soziologie gemeinschaftlich boykottieren wollen, indem sie die Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE, Wiki) beenden wollen.
Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) zweifelt unter anderem an der fachlichen Qualität der CHE-Rankings:
http://www.soziologie.de/index.php?id=195&tx_ttnews[tt_news]=2674&tx_ttnews[backPid]=5&cHash=5bbd6aa421
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Dass die Soziologie/Sozialwissenschaften hier Kritik üben, war eigentlich viel früher zu erwarten gewesen, aber in den Augen ihrer Kritiker auch nicht anders zu erwarten, stehen jene und CHE-Systematik diesem Fach eher ablehnend gegenüber, welches allerdings für sich in Anspruch nehmen darf, grundsätzlich allen Bewertungen kritisch gegenüber stehen zu wollen und zu müssen: die anderen Fächer nehmen solche Rankings der einzigen Ratingagentur anscheinend als gottgegeben hin...
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Habt ihr die Uni Osnabrück nach Ranking-Angaben ausgewählt, oder spielten andere Beweggründe eine Rolle? Bitte als Kommentar posten :)
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Links:
http://ranking.zeit.de/che2012/de/
http://www.che.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Centrum_für_Hochschulentwicklung
http://www.soziologie.de/

Samstag, 31. März 2012

Studiengebühren im TV: Bänderriss

Auf dem Campus der angesehenen BCU, der Universität von Boston, wird die Leiche eines Mädchens entdeckt. Detective Rizzoli und Dr. Isles machen sich sofort auf den Weg...
Nervenzerfetzende Spannung! WarumWiesoWeshalb?! Und warum sind Studiengebühren/Studienbeiträge für Mord und Totschlag in aller Welt verantwortlich??
Mittwoch, 4.4.2012, 20:15 Uhr, VOX.
Klicke hier und erfahre ansatzweise die blutige Wahrheit:
http://www.vox.de/epg/format/artikel/sendung/85532/tv/rizzoliisles/rizzoli-isles-4-i-tod-auf-dem-campus

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Strategie zur Steuerung der zerstörenden Bildungsreform

Im Folgenden eine Textkopie von:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=10901
http://www.facebook.com/NachDenkSeiten
Bitte um freundliche Beachtung.
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Über die Strategie zur Steuerung der zerstörenden Bildungs“reform“
Verantwortlich: Albrecht Müller

In der FAZ vom 29. September erschien ein interessanter Beitrag von Jochen Krautz („Die sanfte Steuerung der Bildung [PDF - 35 KB]“). Der Autor beschreibt, wie das deutsche Bildungswesen mit Hilfe einer für dieses Thema demokratisch nicht legitimierten OECD (=PISA) und bei strategischer Anleitung durch den Bertelsmann-Ableger CHE ausgehöhlt worden ist. Lesenswert. Albrecht Müller.

Einige Ergänzungen:
Vieles ist für Leser der NachDenkSeiten und der einschlägigen Kapitel in „Meinungsmache“, namentlich Kapitel 14 („Die Auslieferung der Universitäten an die Wirtschaft“), Kapitel 15 („Mit Bachelor und Master die Hochschulabschlüsse verschlimmbessert“) und 16 („Der stärkste Motor beim Zerstörungswerk – die Bertelsmann Stiftung“ eine passende und weiterführende Ergänzung. Der Autor beschreibt in wenigen Sätzen das Zusammenwirken von einer geplanten Strategie mit der gleichzeitig laufenden Propaganda.
Der Autor zitiert aus einem Papier der Bertelsmann Stiftung „Die Kunst des Reformierens. Konzeptionelle Uberlegungen zu einer erfolgreichen Regierungsstrategie.“ Hier ist der Link [PDF - 2.8 MB] auf dieses erhellende Stück strategisch geplanter Einflussnahme. Sie trägt im Kern einen antidemokratischen Charakter.
Es erstaunt mich immer noch, wie spät – oder gar nicht – die direkt Betroffenen, die Professoren und die Bildungspolitiker, die geplante Umwälzung des Deutschen Hochschulwesens begriffen haben. Auch die Umstände, die arrangierten Organisationen wie das CHE und dessen Gebaren, haben offensichtlich nur wenige irritiert. Nur wenige haben den undemokratischen Charakter dieser Art von Bildungsreform wahr genommen. Den Hinweis auf den FAZ-Artikel bekam ich von einem befreundeten früheren Hochschulrektor. Er hatte auch schon vor fast zehn Jahren begriffen, was hier ablief. Er hat mich zum Beispiel damals schon davon unterrichtet, dass bei Konferenzen der Hochschulrektoren im Rahmen des CHE die Pressemitteilung über das Ergebnis der Konferenz schon zu Beginn der Konferenz fertig war. Die Mehrheit der Hochschulrektoren hat dieses Verfahren hingenommen wie auch insgesamt die seltsame Konstruktion, dass nämlich eine private Einrichtung wie die Bertelsmann Stiftung in eine gemeinsame Einrichtung mit der quasi staatlichen Institution Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen wird. Das ist eine klare Verletzung demokratischer Regeln. –
Die Bertelsmann-Stiftung gilt übrigens immer noch als gemeinnützig, obwohl sie eher gemeingefährlich ist, wie man an ihrem bildungspolitischen Wirken sehen kann.
Genauso hätte über die Jahre hinweg auffallen müssen, dass es allen Regeln einer demokratischen Verfassung widerspricht, wenn sich ein Volk von einer internationalen Organisation wie der OECD über die so genannten Pisa Studien vorschreiben lässt, was es von seinem Bildungswesen zu halten hat und wie es zu verändern wäre. Die OECD ist dazu nicht legitimiert. Sie hat allerdings wie die Bertelsmann Stiftung das notwendige Kleingeld, um Studien zu finanzieren, Öffentlichkeitsarbeit zu machen, Schlüsselprofessoren und andere Bildungsfunktionäre einzukaufen und damit ihre Ideologie durchzusetzen. Ich habe immer wieder erleben müssen, dass auch Menschen, die ich für einigermaßen kritisch und in jedem Fall für intelligent hielt, auf Pisa und die Machenschaften der OECD hereingefallen sind. Immer noch wird der Vertreter der OECD in Deutschland wie ein sachverständiger Heiliger herumgereicht. Selbst wenn er sachverständig wäre, müsste sein Auftreten wegen der mangelnden Legitimation von vornherein skeptisch betrachtet werden.
Die Propaganda zur Durchsetzung des Bolognaprozesses ist vermutlich wesentlich dadurch erleichtert worden, dass die Macher des CHE in Teilbereichen eine Medienpartnerschaft mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ eingegangen sind. „Die Zeit“ hatte – und hat vielleicht immer noch – eine hohe Glaubwürdigkeit beim Bildungsbürgertum.
Der Autor des Beitrags in der FAZ Jochen Krautz (Alfter) wird eine längere Fassung seines Textes bei einer Tagung unter dem Thema „Bildungsreform und Propaganda: Durchsetzungsstrategien in einer gesteuerten Demokratie“ . Der Vortrag wird in den nächsten Wochen als Tagungsdokumentation beim Deutschen Lehrerverband erscheinen und als pdf im Netz stehen (hier unter „Dokumentationen von Fachtagungen“).
In diesem Vortrag wird der Bildungswissenschaftler Dr. Jochen Krautz dann ausführlicher auf eine Vermutung eingehen, die im letzten Absatz seines Beitrages in der FAZ auftaucht. Ich zitiere:

„Das neue Bild von Bildung und Wissenschaft als Dienstleistungsfaktor, der primär Stakeholder-Interessen zu bedienen habe, wurde auch in der Öffentlichkeit selbstverständlich. Sind all das nur unbeabsichtigte Nebeneffekte gutgemeinter Reformen? Oder wozu ruinieren wir mit vermeintlich angloamerikanischen Ideen unser Bildungswesen und lassen dabei die wirklichen Erziehungs- und Bildungsprobleme ungelöst? Hier denkt inzwischen mancher weiter: Das sind wohl eine Art verspätete Reparationszahlungen, bemerkte trocken ein Bildungsökonom neulich in der Kaffeepause einer Tagung. Denn was schwächt eine starke Volkswirtschaft, der man anders nicht beikommen kann, mehr, als deren Bildungswesen zu torpedieren?“

Die Vermutung, es sei eine Art verspätete Reparationszahlung, halte ich für weit hergeholt. Auch die Annahme, die Angelsachsen wollten unsere Volkswirtschaft schwächen, ist aus meiner Sicht ziemlich abenteuerlich. Aber richtig ist, dass die dortigen Ideologen ihre Ideologie auch bei uns durchsetzen wollten, auch deshalb, weil damit die Herausforderung durch und der Vergleich mit einem Konkurrenzmodell, dem kontinentaleuropäischen, zumindest sozialstaatlich orientierten Modell der Organisation einer Gesellschaft, wegfällt. Auf den missionarischen Charakter der neoliberalen Ideologie und ihr Unwesen habe ich mit Berufung auf Naomi Kleins „Schockstrategie“ ebenfalls in „Meinungsmache“ hingewiesen.

Samstag, 20. August 2011

Studi-Tipp: Studium steuerlich absetzen

Studienausgaben darf man ab jetzt und die letzten 4 Jahre bis 2007 im späteren Berufsleben anscheinend absetzen. Wahnsinn. Allerdings anscheinend nur in studienspezifischen Tätigkeiten, d.h. z.B. Medizinstudierende nur als Arzt.

Wer also noch keine Steuererklärungen abgegeben hat, der handle wie folgt:
NOZ:"
- Auf der ersten Seite des Mantelbogens gehöre die „Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags“ angekreuzt.
- In der Anlage N müssen die Studienkosten aufgelistet sein.
- Das Finanzamt erstellt dann eine Verlustbescheinigung, die in die Zukunft mitgenommen werden kann. Wer sich nicht auskennt, kann sich bei den Lohnsteuerhilfevereinen für kleines Geld beraten und helfen lassen."
http://www.noz.de/deutschland-und-welt/gut-zu-wissen/56497468/geld-zurueck-vom-fiskus-was-studenten-und-auszubildende-jetzt-wissen-sollten

Büld: "Alle für die Ausbildung nötigen Ausgaben: Semestergebühren, Anschaffung eines Computers für Ausbildung oder Studium, Bürobedarf, Fachbücher, Fahrtkosten von und zur Uni oder zu Lerngemeinschaften, Reisekosten für Studienaufenthalte im Ausland. Eventuell doppelte Haushaltsführung, wenn der Lebensmittelpunkt im Heimatort bleibt und an der Uni eine Studentenbude angemietet wird."
http://www.bild.de/geld/sparen/ausbildung/ausbildungskosten-vom-finanzamt-zurueckholen-19471126.bild.html

Angeblich sind die Chancen auf Steuerermäßigung für Studenten ohne Nebenjob günstiger und maximal super, wenn man hohe Studienkosten hatte und später einen hohen Verdienst...
Na, prima, dann brauch ich reiche Eltern und ein Studium mit guten Profitmöglichkeiten: Was da wohl für Studiengänge bevorzugt scheinen...

Bleibende Fragen:
Gilt das ebenso für Studiengebühren wie 500€ pro Monat wie fast nur noch in Niedersachsen? Büld sagt nix dazu, NOZ meint ok.
Ob man seinen Horror-Studienkredit auch absetzen kann? Man weiß es nicht.
Gilt das auch für die Generation Praktikum? Aber von was soll man das absetzen, wenn man nix verdient?
Was ist mit den "weichen", nicht ganz berufsbildspezifischen Studiengängen? Sozialwissenschaftler arbeiten z.B. überall.^^ Man muss sicher nachweisen, dass man seinen Job hauptsächlich auf Grund seines Studiums bekommen hat.

Also dann mal los und alle Nachweise wie Quittungen einsammeln und bis Jahresende noch vier Steuererklärungen machen - solange das Finanzministerium keinen „Nichtanwendungserlass“ präsentiert.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Schluss mit dem Aufschieben!

Nr. 247/2011; Osnabrück, 2011-06-21

»Schluss mit dem Aufschieben!« Die Uni Osnabrück lädt ein zu Vortrag.

Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass der Wille zur Umsetzung von guten Vorsätzen eine nur geringe Halbwertzeit besitzt? Vermutlich jeder. Auch viele Studierende und Dokoranden kennen das Problem. Der bekannte Buchautor und Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert von der FU Berlin wird auf Einladung des Zentrums für Promovierende der Universität Osnabrück (ZePrOs) am Mittwoch den 29. Juni um 17.15 Uhr im Universitätsgebäude in der Kolpingstraße 7, Raum 01/EZ04, darüber referieren, wie man Vorsätze auch wirklich in die Tat umsetzt.

Aufschiebeverhalten, wissenschaftlich als Prokrastination beschrieben, kann sowohl eine abhängig machende Angewohnheit sein wie ein Symptom tiefer liegender Konflikte und ein Abwehrmechanismus, mit dem Ziel, die Selbstachtung vor Kränkungen und Belastungen zu schützen. Paradoxerweise ruiniert hartnäckiges Aufschieben genau das, was es schützen soll: das Selbstwertgefühl.

Hans-Werner Rückert, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker an der Freien Universität Berlin, seit mehr als 20 Jahren in der Behandlung von »Aufschiebern« erfahren, gibt eine Fülle von praktischen Hinweisen und Tipps, wie das leidige Problem, das viele Menschen zur Verzweiflung treibt, überwunden werden kann – oder wie man es erreichen kann, sich selbst mitsamt seinem Aufschieben zu akzeptieren.

Weitere Informationen:
Dr. Veronika Krenzel-Zingerle
Koordinatorin für den Fachcluster Geisteswissenschaften
Zentrum für Promovierende an der Universität Osnabrück
Neuer Graben 39, 49069 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6222
E-Mail: veronika.krenzel-zingerle@uni-osnabrueck.de

Quelle: http://www2.uni-osnabrueck.de/pressestelle/mitteilungen/Detail.cfm?schluessel_nummer=247&schluessel_jahr=2011&RequestTimeout=50

Nachtrag 5.September 2012:
Hier gibt es schöne Spielereien: "Prokrastination ohne schlechtes Gewissen":
http://imgriff.com/2011/08/26/prokrastination-aufschieben-ohne-schlechtes-gewissen/

Donnerstag, 24. März 2011

Studiengebühren im TV: Europa-Stichproben

Der Blogger: Teures Studium! (Magazin, Frankreich 2010).
"Unis: Ohne Preis keine Fleiß"
Samstag 12:00 bis 13:00 Uhr, arte, 26.3.2011, Erstausstrahlung, Breitwand-Format 16:9, VPS 12:30

"Nach den Studentenprotesten gegen die Kürzungen der Bildungshaushalte in Bulgarien, Portugal, Italien, Serbien, Großbritannien, Griechenland und den Niederlanden ermittelt der Blogger in London, wo die Studiengebühren um das Zwei- oder gar Dreifache gestiegen sind, und in Dänemark, wo Studenten aus dem außereuropäischen Ausland für die anderen zahlen müssen."

Wer's verpasst hat, kann es sich noch ein paar Tage onlein auf arte.tv anglotzen:
http://www.arte.tv/de/europa/Der-Blogger/2972238.html
Diskutiert darüber wird hier:
http://derblogger.arte.tv/
Kann man aber auch hier unten :)

Was macht "der Blogger" so?
''"Der Blogger", präsentiert durch den französischen Journalisten Anthony Bellanger, widmet sich jede Woche einer europarelevanten Fragestellung und vergleicht die Lösungsansätze der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten. Er recherchiert im Internet, wertet Statistiken und Pressestimmen aus, veranschaulicht das jeweilige Thema mit dynamisch animiertem Kartenmaterial und führt Expertengespräche, um schließlich eine pointierte Schlussfolgerung liefern zu können.''

ps: Keine Bange, zur Zeit fallen überall die Studiengebühren - außer in einem kleinen niedersächsischen Dorf...

Freitag, 25. Februar 2011

NRW ab Herbst 2011 ohne Studiengebühren!

Ab dem kommenden Wintersemester 2011/2012 gibt es in Nordrhein-Westfalen keine Studiengebühren mehr! Der Bildungsstreik (und verändertes Wahlverhalten^^) haben es 'gerissen' :)
Es werden immer weniger :)NRW ist auf diesem Bild noch nicht befreit.^^

Donnerstag, 20. Januar 2011

Studiengebühren im TV: Loverboy

Das hl.Fernsehen hat doch immer wieder Lösungen parat, womit man Studiengebühren locker ablatzen kann. Dieses Mal wird ein Student zum Romeo, zum Loverboy, zum Call-Boy, zur männlichen Nutte - gibt es abwertende Begriffe für Männliche? Bitte um Kommentare untenrum.
-
Samstag, 22.1.2011, 12.20 Uhr, RTL2:
Loverboy - Liebe auf Bestellung
Loverboy ( Turbulente Liebes-Komödie, USA 1989 )
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ps: Hier meine Annonce an Schwarzen Brettern der Universität Osnabrück:
Von Langzeitstudiengebühren geplagter gutaussehender Student möchte seine Erfahrungen günstig zur Verfügung stellen. Bin sportlich bis elegant, heimlich bis markant, süffig bis zu dreifach gebrannt.^^
Wenn Du eine Studierende bist, die in Sachen Liebe und Zuneigung Nachholbedarf verpürt, dann bin ich vielleicht genau der Richtige. Eine zeitweiliger aber intensiver Austuach von Gefühlen würde zu einer einzigartigen engen Vertrauthbeit führen, wie Du sie womöglich seit lnager Zeit vermisst. Alles liefe nach deinen Wünschen ab, so dass wir uns wunschlos glücklich zum Höhepunkt ersehnen.
Bist Du bereit für einmalige oder regelmäßige Treffen im Intimen und willst Du dafür nicht nur mich "springen lassen", so beschreibe mir deine Vorstellung unseres Zusammenkommens an E-Mail: loverboy50€@uni-o*********.de

Montag, 25. Oktober 2010

Ersti-Woche rum - the Show must go on!

Heute sah man noch eine Gruppe Neulinge samt Führungspersonal im Schlossgarten der Uni Osnabrück, wie sie irgendwelche Spiele zelebrierten, die mit Alkoholgenuss erst erträglich werden. Letzte Woche waren pro Tag zeitweise 4 Gruppen verschiedener Fachbereiche mit der obligatorischen Stadt-Rallye samt Mentoren im Schlosspark - es kam zu Staus bei den üblichen Prüfungsstationen, wie z.B. dem Kinderspielplatz neben der Mensa, oder den Grünflächen für's Flunkyball.
Das findet an jeder Hochschule der Welt statt und war hier auch schon mal exzessiver: Nackige Menschenketten aus dem HTW-Gebäude wurden gesichtet... :)
Wer peinliche Fotos und Videos von sich und anderen im hl.Netz sucht, fahnde bitte nach: Uni Osnabrück Stadtrallye (manche schreiben Stadtralley) und poste das Ergebnis bitte hier als Kommentar.

Aber: The Show must go on! Wenn man grad so schön in Übung ist und sich noch genauer kennenlernen möchte, muss man weitermachen.
Und so möchten wir darauf hinweisen, dass an anderen Unis noch mehr solcher lustigen Spielchen veranstaltet werden: Bierkastenlauf! 2 Leutchen, 1 Kiste Bier, 5 Kilometer um die Uni, wer zuerst mit leerer Kiste im Ziel ist gewinnt. Das klingt doch machbar.^^
http://www.zehn.de/bierkastenlauf-2911604-9
Alte Hasen unter euch erkennen darin den guten, alten Biermarathon wieder:
http://www.youtube.com/results?search_query=Biermarathon
Jeder weiß, dass ein Mehrfachrunden-Biermarathon später zum Slalom wird, mit Erbrochenem als Schikane :)) Aber das will hier niemanden ernsthaft stören. Wir sind hart wie Marmelade! Wir sind zäh wie Himbeergelee!
Nun also auf, auf zu neuen Taten, auf in den Wettkampf, denn so schön wie heut' wird's nie wieder...

http://de.wikipedia.org/wiki/Kastenlauf
Kastenlauf, Bierkastenlauf, Bierlauf, Bierathlon, Bierkastenrennen, Biermarathon, Biergrätle-Race, Kistenlauf oder Harassenlauf

Freitag, 4. Juni 2010

Bildungsstreik Mittwoch 9.Juni 2010

Am Mittwoch 9.6.2010 geht's zum nächsten Bildungsstreik.net. Wir sind dabei :)
Auszug aus Aufruf:
Das deutsche Schulsystem ist weltweit zum Symbol für Ausgrenzung und Selektion geworden, genauso wie die Bologna-Reform europaweit ein Schreckgespenst für viele Studierende. Jeder von uns könnte wohl zig Geschichten über die Missstände im Bildungssystem erzählen- von überfüllten Klassenräumen und Hörsälen, über Exmatrikulationen wegen einem fehlenden ECTS-Punkt, Schülerinnen und Schüler, die in ihren Klassenräumen eingesperrt werden damit sie nicht am Bildungsstreik teilnehmen können, bis hin zu Professoren, die Studierende durchfallen lassen, um der Masse an Studierenden Herr zu werden. Es handelt sich um kein Einzelproblem oder einen vorübergehenden Missstand, sondern um ein grundlegendes Problem, dass uns – Schüler*innen , Studierende, Auszubildende, Lehrbeauftragte, Lehrer*innen, Hilfskräfte, Professor*inen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Eltern – alle betrifft. Wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen, denn die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! (mehr...)

Mobi-Video zum Bildungsstreik 2010 (9. Juni) from Bildungsstreik on Vimeo.


Großdemo: 12. Juni – 12 Uhr – (Aus-)Bildungsblock auf der Krisendemo – Berlin – Alexanderplatz.
Mehr zum Thema Bildungsstreik hier per Suche nach "Streik".

Mittwoch, 25. März 2009

10 Jahre ABS !! Glück+Erfolgwunsch!

Am 30.April 2009 gibt's ne Jubiläumsveranstaltung in Münster, also hier um die Ecke. Wer nicht alleine hin möchte, melde sich bitte bei uns per Kontaktformular in dem Menü: Keine Bange! :-)
Zur interessanten Information zur laufenden Entwicklung im Kampf gegen Studiengebühren empfehle ich einen kurzen Blick auf das Presseorgan des ABS: die Massenzeitung. Dort sind auf 11 Seiten aktuelle Berichte aus allen Bundesländern zum heißen Thema. Wer mitreden will, sollte darauf zugreifen! :-)
Desweiteren bleibt quasi als Manifest, Verfassung, Business-Plan, Thesenpapier, Bibel, Koran, Thora, Schlachtplan, sachdienlicher Hinweis die Broschüre: Argumente gegen Studiengebühren. Eine Widerlegung von Behauptungen. ABS-Broschüre 2. Ein MUSS zum Verständnis der Problematik, des Für und Wider, des Ideals der Gebührenfreiheit, unserer Zukunft - und natürlich der Argumentationslogik der Gebührenbefürworter.
Schau auch mal raus aus deiner Laufrad-Matrix. Nicht nur die Gedanken sind studiengebührenfrei.

Dienstag, 3. Februar 2009

Elternsprechtag an der Uni Osnabrück.

Im Rahmen der Bolongarisierung und Verschulung der Universität Osnabrück sind wir nun noch einen Schritt weiter zum Endziel gegangen: Elterntag!
Der postscholare Afterburner Bachelor wird hauptsächlich aus fürsorglichen Geldbörsen der heimischen Familie finanziert, so sollen die Finanziers auch sehen, was dabei rumkommt. Der Elternanteil hier ist noch höher als BAföG-Quote.
So hält man Geldgeber bei der Stange, die vllt Zweifel an der Uni-Maut bekommen, hören sie von der Generation Praktikum und unterqualifizierten Stellen. Gerade jetzt in Zeiten der Finanzkrise, wo Papa Staat (Steuerzahler) den armen Firmen und sonstigen Milliardären unter die Arme greift, und Rettungspakete nicht für Hochschulen geschnürt werden, braucht die Uni alle Zweittmittel und Elternmittel zur Aufrechterhaltung des Lehrbetriebes. Vielleicht ist dieser Elterntag an der Uni Osnabrück ja auch nur eine Auf+Anwärmphase vor der Erhöhung der Studiengebühren? Auf jeden Fall kann nun der Papi mitreden, wenn das Kint von Uni labert.
Dafür zeigt man nun die sauber zu putzenden Hörsäle und die mit Lametta verhangene Cafete - aber bloß nicht die Klos - oder werden die gerade abgesperrt, damit das bei der Führung nicht so nach Schaise stinkt?! Egal.
Link Elterntag: http://www.uni-osnabrueck.de/14795.html
Dazu passt die neuerliche Einführung von "Klassensprechern", also Seminar-Sprechern, die von den Studierenden gewählt werden. Das Volk braucht Führunk!!! Jawoll!! Stillgestanden!! Und wer sich bewegt bekommt einen Eintrag ins Klassenbuch und bei unerwünschter Wortmeldung einen Blauen Brief nach Hause, auf dass sich die Geldgeber um das Kälbchen kümmern mögen, es unter Druck setzen, mit Mittelkürzung drohen, Zuwendung "einsparen" ;->
Das Ende der Freien Bildung. Du bist live dabei. Husch, Husch, zurück in die Krabbelgruppe und Fresse und schnell durch und fertig...
Nachtrag August 2009: Die Auswertung des Fragebogens, den die Eltern im Anschluss an den Tag der offenen Tür bekamen, ist ausgewertet: Alles hübsch hier! Eltern sind doch die einzig wahren Experten.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

bildungsmilliarden?

verdammte schaise! da krieg ich doch letztens von irgendwoher den aktuelle semestergebühren- überweisungsträger in die hand - wau! (klick rechtes bild)
mit studiengebühren und überziehungsgebühren, langzeitstudienstrafgebühren, bummelstrafgeld, etc. weise ich auf diese unerträglichkeit nun hin: studiert orrrrdentlich!! befehl von mir!! ich weiß es besser!!!
Link: Aktuelle Kosten eines Studiums an der Universität Osnabrück.
selbstverständlich sind alle felder des formulars für überweisungszweck, kundenreferenznummer und noch verwendungszweck durch unnötige angaben vollgeschrieben ausgefüllt. da passt kein: "zahlung erfolgt unter vorbehalt" mehr hinein. deshalb händisch eine blanko-überweisung am schalter ausfüllen. hurra!! man weiß ja nie, ob irgendein hohes gericht nicht doch mal umdenkt...
österreich und hessen haben studiengebühren (studienbeiträge) wieder abgeschafft.
du zahlst erst ca.700 euronen? noch siehst du das als dein glück an... träum weiter.
warnung! es "ergeht" nur mehr eine (1) mahnung durch die herrschenden: "wer sich nach mahnung unter fristsetzung und androhung dex exmatrikulation nicht rückmeldet oder fällige abgaben und entgelte nach dem niedersächsischen hochschulgesetz in der jeweils geltenden fassung nicht zahlt, ist mit fristablauf zum ende des semesters exmatrikuliert (§19 abs.5 satz 3 nhg)"
das klingt nach heiliger römischer inquisition mit androhung des großen exorzismus bei folter und exkommunizierung und himmelstüre zu. vllt ist es auch nur der zehnt, den alle untertanen entrichten müssen - notfalls auspeitschung. andere sehen darin einen exorbitanten autoritätsgewinn auf der falschen seite. sicher haben einige da oben ((ex-diktatoren-)schloss ostflügel ,erdgeschossfenster zum studios raus) zinsverlustängste und -albträume, auf dass der studiengebührenpool ebenso prall überfüllt würde wie der geldsack des hiesigen studentenwerks. eigentlich soll ja wohl der (bologna-)prozess alle pauschal verurteilen (geiltes leid) bei generalverdacht zu eingeschüchterten, gradlinigen wesen machen, durch dieses präventive bellen... dafür gibt es stellvertreter/ende des präsidenten im studierendensekret'ariat.
"die gedanken sind studiengebührenfrei"

Dienstag, 19. Februar 2008

Studium rechnet sich nur bei Jura, BWL oder Meduzin - der Rest ist Schweigen, äh, Hobby.

"Kunst-Absolventen holen den Einkommensverlust während des Studiums nie wieder auf." Mahlzeit. Brotlos! Man sollte Studiengänge mit negativen Renditen irgendwie verbieten, scheint es doch rausgeschmissenes Geld zu sein, volkswirtschaftlicher Unsinn, Party auf Steuerzahlerkosten. Die Studiengebühren sind noch nicht Mal mit eingerechnet! Also: Man muss seine Lebensgestaltung streng nach Renditegesichtspunkten führen. Die Wirtschaft macht es uns doch vor. (siehe FAZ)

Gott sei Dank kann man aber immerhin den Master von der Steuer absetzen. Studiengebühren leider nicht. Aber die Zinsen darauf. (sieh FAZ) Für Kinder reicher Eltern lohnt es sich aber immer :-) Juhu! Ob den Künstlern das einer vorher gesagt hat?? Dieses Hobby is immer teuer. Na, da kann man sich mal erst um die subjektive Verbesserung der Studienbedingungen kümmern, bevor´s knüppeldick kommt :-> (siehe Studienqualitätsmonitor, HIS)
Mit in diese Kalkulation einzubeziehen wären auch andere (Peitschen-)Faktoren wie Studienabbrecherquote, Durchschnittsnoten oder Durchfallerquote (siehe Manager-Magazin). Das aber bitte hochschulspezifisch, denn da gehört der Wettbewerb auch hin - oder wollt ihr Zentralprüfungen?!

Tja, reiche Eltern für alle, oder was?! Zeig deinen Eltern wie sie sich hätten besser vorbereiten müssen, damals. Sie haben deine Karriere auf dem Gewissen. (siehe nochmal FAZ)
Mooooment: Hatten wir das nicht schon Mal hier? Wir haben es immer noch! proco.uos.de ist nur für BWL+Jura da - Rendite will gepflegt werden.
Bis dahin kann man hoffen, daß McDonald's auch hier einem die Studiengebühren finanziert - gegen Arbeit. Wir werden alle Werksstudenten!
Bist du noch Schüler, so möchtest du sicher wissen, welchen Studiengang du nun gewinnbringend zuende führen willst. Dabei hilft dir zb der Fachsimplertest von spiegel.de. Dieser Test zur korrrrekten Studienwahl ist entweder aus der Bravo geklaut, einfältig satirisch oder die Studienberatung ist wirklich aus lauter Restbestands-Pädagogen zusammengesetzt. Du kannst auch professionelle (kostenverursachende) Hilfe suchen.
Geh doch auf eine Privat-Hochschule. Oder kirchliche.