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Sonntag, 9. November 2014

TV-Tipp: Prüfungsangst

Foto: Uni Osnabrück
VOX, Mittwoch 12.11.2014, 9:50 Uhr:
"Hilf mir doch!: Vielleicht lieber morgen"
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Zitat: "Auch wenn er sich bemüht und gewillt ist, sein Studium abzuschließen, macht ihm seine Prüfungsangst immer wieder einen Strich durch die Rechnung."
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Prüfungsangst, Prokrastination, Aufschieben, Ablenkung, Angst, Überlastung, psychische Probleme, Stress, Druck, Verzettelung, Ärger, Geldnot und vieles mehr läßt Studis zu häufig verzeifeln und leider auch ihr Studium abbrechen.
Möglichen Studienabbrechern könnte diese Sendung vllt etwas Mut bringen, aber auch präventiv helfen.
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Das Studentenwerk Osnabrück bietet die PSB Psychosoziale Beratungsstelle:
http://www.studentenwerk-osnabrueck.de/de/psychosoziale-beratung.html

Wie hoch die Abbrecherquoten hier an der Uni Osnabrück sind, könnte man mal herausfinden, sind sie sicher keine positive Werbung...
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Und aktuell veranstaltet auch die PSB Osnabrück was:
14. November - 15. November 2014 09:00 - 16:00
"Ich müsste was für das Studium tun - aber wie?"
Ort: Psychosoziale Beratungsstelle
hier ist der ellenlange Link dazu versteckt ;)


Samstag, 25. Mai 2013

Studienabbruch - Wenn man das Studium nicht zu Ende macht...

Gestern erst informierte mich ein Freund überraschend über seinen Studienabbruch... :(
Es scheint ein Tabu-Thema zu sein. Niemand spricht vorher darüber. Erst wenn alles zu spät scheint, springt man ab...
Dieses Thema ist ein großes Problem und wird totgschwiegen, taucht in keiner Uni-Statistik auf - wer will schon damit werben?
Gehört der Abbruch des Studiums einfach so dazu in Deutschland? So wie die extreme Klassifizierung nach Herkunft im Schulwesen? Zeigt sich auch hier wieder die Bildungsmisere, wo Eliten die "bildungsfernen Schichten" nicht mitnehmen, ja vllt sogar brauchen, damit sie umso heller strahlen können?
'Gesiebt wird überall. Schwund ist immer. Ein Jeder ist seines Glückes Schmied!' - Solche unbarmherzigen Flosskeln zieren unsere Leistungsgesellschaft und schaffen Extellenz-Cluster aber auch (Sozial- und) Bildungselend. Soll das der Preis des Erfolgs (Weniger) sein? Teilt man nicht mehr?
Dies führt zu kranken Ichbezogenheiten: die Sieger sehen die Schuld beim Anderen, die Verlierer nur bei sich. Die Spaltung ist in den Köpfen, im Bildungssystem.
Viele (ver)zweifeln. Mit wem kann und soll man darüber sprechen?
Welche Erfahrungen habt ihr dazu gemacht? Wie habt ihr euch/hat man euch geholfen?
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Dazu aktuell nun ein (Audio-)Feature vom DRadio Wissen:
"Frustriert, überfordert oder ohne Perspektive: Warum Studierende der Uni den Rücken kehren.
"Ich mag nicht mehr" - dieses Gefühl kennt wahrscheinlich jeder, der mal studiert hat. Die nächste Klausur erscheint zu schwer, das Wetter zu schön, um in der Bibliothek zu sitzen. Oder das Studium läuft ganz anders, als erwartet. Fast ein Drittel der Studierenden bricht das Studium vorzeitig ab."
Deutschlandradio Wissen informiert über dieses leidige Thema, auch zum Anhören:
http://wissen.dradio.de/mein-studium-tschuess-hochschule.100.de.html?dram%3Aarticle_id=247068
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Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Uni Osnabrück bietet Hilfe:
http://www.zsb-os.de/probleme-im-studium.html
http://www.zsb-os.de/beratungsinhalte.html
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Was wir bislang hier darüber verfasst haben:
http://spassgesellen.blogspot.de/search/label/Studienabbrecher
Keine Gewähr auf Vollständigkeit. Sucht selber mal nach Abbruch, abbrechen, usw.
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Kopf hoch!



Montag, 6. August 2012

Erste Fachbereiche boykottieren CHE-Ranking

Die Bundesliga der Universitäten und einzelnen Disziplinen - das CHE-Hochschulranking - hat anscheinend einen zu bösen Wettbewerb ausgelöst, den nun die Fachbereiche der Soziologie gemeinschaftlich boykottieren wollen, indem sie die Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE, Wiki) beenden wollen.
Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) zweifelt unter anderem an der fachlichen Qualität der CHE-Rankings:
http://www.soziologie.de/index.php?id=195&tx_ttnews[tt_news]=2674&tx_ttnews[backPid]=5&cHash=5bbd6aa421
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Dass die Soziologie/Sozialwissenschaften hier Kritik üben, war eigentlich viel früher zu erwarten gewesen, aber in den Augen ihrer Kritiker auch nicht anders zu erwarten, stehen jene und CHE-Systematik diesem Fach eher ablehnend gegenüber, welches allerdings für sich in Anspruch nehmen darf, grundsätzlich allen Bewertungen kritisch gegenüber stehen zu wollen und zu müssen: die anderen Fächer nehmen solche Rankings der einzigen Ratingagentur anscheinend als gottgegeben hin...
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Habt ihr die Uni Osnabrück nach Ranking-Angaben ausgewählt, oder spielten andere Beweggründe eine Rolle? Bitte als Kommentar posten :)
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Links:
http://ranking.zeit.de/che2012/de/
http://www.che.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Centrum_für_Hochschulentwicklung
http://www.soziologie.de/

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Prokrasti des Tages: Es war einmal...

...vor nicht all zu langer Zeit: Der Bummelstudent. Eine 'Analyse' von workload bis Hartz IV, vom Faulen und vom Bolognesen^^ Endlich mal was Gutes in der Zeit-ung.
Shift+Klick: http://www.zeit.de/2009/49/Studentenbild
Es soll ja noch welche geben. Wer welche findet, darf sie behalten.

Freitag, 18. Dezember 2009

Uni-Hilfe: Geleitschutz.

Der Career-Service der Uni Osnabrück bietet "neben einer individuellen Beratung für Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter auch Tipps und Informationen rund um den Berufseinstieg und veranstaltet Seminare und Vorträge zum Thema Beruf."
Ich persönlich habe davon noch nix wahrgenommen, also öffentlich jetzt. Aber schon folgendes Angebot vom Gleichstellungsbüro der UOS:

Career Service im Gleichstellungsbüro Seminare für Studierende
Start in Beruf und Karriere
Coaching für Hochschulabsolventinnen
Bereits während des Studiums können Frauen die entscheidenden Weichen für die berufliche Zukunft stellen. Das Thema der Abschlussarbeit, die sorgsame Auswahl einesberufsrelevanten Praktikumsplatzes sowie der Aufbau eines Netzwerkes sind entscheidende Schritte für den Karriereeinstieg.
Mit diesem Kurs werden Studentinnen aller Fachbereiche angesprochen, die ihre Kompeten ausbauen und Strategien für einen erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg entwickeln möchten.
Schwerpunkte
• Ziele konsequent planen und verfolgen
• Die eigenen Stärken und Entwicklungsfelder erkennen
• Erfolgsverhindernde Denkblockaden auflösen'-
und konstruktive Alternativen entwickeln
• das Selbstvertrauen stärken und stabilisieren
• Videofeedback — Arbeit: Souveränes Auftreten,
Selbstmarketing, Prüfungssituationen meistern
Zeit und Ort
Freitag
14.00 Uhr — 17.0o Uhr
20.11.2009, 04.12.2009, 08.01.2010, 22.01.2010, 05.02.2010
Raum
15/115
Verbindliche Anmeldung (über StudIP) mit Vorgespräch
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Das hatten wir hier schon einmal, nämlich den exklusiven Service Karriere-, Stress-, Klausur-, Streichel- und Anti-Prokrastinationsservice für die vom HTW: Jura + BWL (Klick: procos.uos.de)
Nun scheinen die Frauen ins Förderungsblickfeld geraten zu sein. Man hofft, dass die Erfahrungen aus diesen Zielgruppen bald positiv für die Masse geltend gemacht werden können. Dafür werden die Studiengebühren dann verballert. Helau!
Und wie machen's die Anderen? Hier z.B. Uni Canberra, Klick!

Donnerstag, 2. Oktober 2008

soße bolognese doch nur napoli

der deutsche hochschulverband meckert wieder rum, der bologna-prozess an den deutschen hochschulen führe in eine sackgasse. "die wirtschaft" wedelt natürlich mit der peitsche und treibt den gaul weiter über den acker. heiliges kanonenrohr! ein hoch auf die große einheitliche modularisierung. (schon wieder nudeln...)
quelle: telepolis
kurzfassung: Bologna-Programm, Alarmzeichen, "verschulte" Studienplanung, bezweifelten zentrale Versprechen der Bologna-Reform, weitgehend misslungen, Studienabbrecher, Master zum Regelabschluss, Eilausbildung, zusätzliche Lehrkapazitäten, Beibehaltung der "traditionellen deutschen Studienabschlüsse", konkrete Mobilitätsmöglichkeiten, Career Center, Mottenkiste der Geschichte, Zufriedenheit der Studenten, Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu optimieren, behindert, nichtintendierte Folgen institutionellen Handelns, autoritäre Unterrichtsmethoden, LandesAstenKonferenz, die soziale Situation vieler Studierender...
p.s. ich habe letztens einem studienabbrecher (10.semester, alle scheine) aus dem wohnheim geholfen, zurück nach dithmarschen - der hat nicht gut ausgesehen. ende.