Posts mit dem Label Ökonomisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ökonomisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 4. Februar 2014

Studis! - Nicht Waffenbrüder!

Unsere Universität Osnabrück kassiert ab für sicherheitsrelevante und militärische Forschung.
Militärforschung bringt Unis Millionen:
http://www.ndr.de/geheimer_krieg/geheimerkrieg359.html
.
Ingenieure, Informatiker, Psychologen und Cogscis (und noch viele Fachbereiche mehr?!) erforschen hier auch für die USA z.B. das Verhalten von Soldaten u.a. Und das bislang ganz im Verschwiegenen. Ob nun eindeutig kriegsrelevant, oder mit Zweifachnutzen auch für die Zivilgesellschaft:
Kriegs-Optimierung als Studieninhalt? Nein, danke
.


Bedenklich ist sicher ebenfalls die Optimierung von Videoüberwachung in der
Kognitionswissenschaft
http://www.deutschlandradiokultur.de/ueberwachen-und-lauschen.1162.de.html?dram:article_id=238681
.
Wir dürfen nicht ohne selbstgesteckte ethische Grenze dem militärischen Markt blind hinterherlaufen. So weichen wir weiter unser bequemes Gewissen auf, welches von den undemokratischen Geheimvereinbarungen unserer Regierung nichts wissen will.
Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt - glauben wir wirklich, wir verkauften "Friedenspanzer"?!

.
Wir wollen die Zivilklausel für die Uni Osnabrück und alle anderen Bildungseinrichtungen!
Gerade Deutschland trägt mehr als eine historische Verantwortung im Hinblick auf Menschenrechte, Krieg und Überwachung: Die Opfer mahnen uns.

Aktionsbündnis Zivilklausel: https://www.asta.uni-osnabrueck.de/zivilklausel
Osnabrücker Friedensinitiative: http://www.osnabruecker-friedensinitiative.de/
Soli-Klick gegen Waffenhandel: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Unterschreiben-Sie-jetzt.76.0.html
.
SpuG ruft auf: Studierende! - Nicht Waffenbrüder!
Für völlige Waffenfreiheit in unseren Köpfen!
Gegen militärische Gewaltpotenziale in Schule, Forschung und Lehre.
.
Kommilitone: 
"Abgeleitet von lat. commilito für „Mitstreiter, Kriegsgefährte, Kamerad“; ebenso commiles für „Waffenbruder“ (zu miles, „Soldat, Krieger, Streiter“)."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kommilitone

Wir sollten den überkommenen Begriff Kommilitone ("Waffenbruder") endgültig meiden, weg vom Militärischen, ganz hin zum friedlichen, freudlich geselligen Studierenden: STUDI :)
.
Außerdem rufen wir auf zum Geheimnisverrat, zum Whistleblowing!
Alle, die eine mit dem Militär eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben haben, sollen diese und ihren Auftrag an die Öffentlichkeit bringen, damit die zivile Öffentlichkeit endlich wissen möge, was diese Waffenbrüder für ein Unwesen treiben!
.
Update:
Info-Veranstaltung zur Militärforschung und einer Zivilklausel an der Uni Osnabrück.
https://www.asta.uni-osnabrueck.de/news/2014-17/info-veranstaltung-zur-militaerforschung-und-einer-zivilklausel-der-uni
Mittwoch 19.2.2014, 17 Uhr.
EW-Gebäude, Raum 15/134
.

Nachtrag und Erweiterung vom 18.4.2014:
Nun haben wieder Studierende aus Osna die Welt mit Überwachungs-Optimierung beglückt:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/467632/hochschule-osnabruck-raumt-ab-bei-intel
Dabei geht es darum aus Fotos möglichst schnell Muster zu erkennen - es wird, glaub ich, auch Gesichtserkennung genannt.

Das kann man positiv sehen, irgendwie.
Doch das Vermummungsverbot und der Generalverdacht lassen dank solcher Software bald eine laufende "Beschützung" zu: Überwachungskameras werden jede Person erstmal identifizieren müssen, um ihre "Ungefährlichkeit" zu bestätigen.
So wird Real-Life-Tracking per pedes oder im Auto per Video-Cookies quasi normal. Wollen wir das?

Ferner kann diese Software sicher bald auch Leben retten, indem sie  entscheidet, ob da unten am Boden in Afghanistan nun Kindergesichter sind oder nicht, bevor amerikanische Drohnen-Piloten aus Deutschland ihre tödliche Last abfeuern.
So wird der Krieg wenigstens etwas "fairer" für die Zivilbevölkerung dort - und auch hier?. </zyn>

Man sollte bei solchen "Erfindungen" immer auf Risiken und Nebenwirkungen hinweisen und nicht alles als "Fortschritt" feiern, wo jeder, der Gefahren wittert und Kontrolle verlangt dann als Nörgler
oder gar als wirtschaftsfeindlich verunglimpft wird: Es sind heikle  Dinge, die unsere Bürgerrechte immer mehr einschränken und sehr schwer wieder rückgängig gemacht werden können.

Links:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Vermummungsverbot
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.":
https://de.wikipedia.org/wiki/Todesfuge

Sonntag, 10. März 2013

Studiengebühren die Vorletzte


Fuck Studiengebühren! ,Spaß und Geselligkeit ,SpuG ,Uni Osnabrück
Weltweit gibt es menschenunwürdige "Rituale", um die Studiengebühren bezahlen zu können. Der Verkauf der Jungfräulichkeit in öffentlichen Versteigerungungen ist sowas.
Hier ist eine aufrüttelnde Auflistung zweifelhafter populärer, internationaler Auktionen junger Studentinnen...
.
http://www.oddee.com/item_98483.aspx
.
Das prangern wir an!
.
Hier in Niedersachsen scheint das Ende der Studiengebühren zu nahen, wenn auch nicht sofort. Deshalb nenne ich es hier "die Vorletzte (Klappe)".
Wir hoffen, dass niemand mehr zur Prostitution durch Studiengebühren genötigt wird oder wurde. Dazu gibt es in D keine offiziellen Zahlen.

Montag, 2. Juli 2012

Studiengebühren: Kanada

Wir in Niedersachsen haben sie noch: Studiengebühren. Bei der nächsten Landtagswahl am 20.Januar 2013 werden sie hoffentlich abgewählt! :)
Woanders aber werden sie noch erhöht, wie z.B. in Kanada, in der Provinz Québec, wo es starke Proteste gibt - fast so radikal wie hier in Osnabrück ;)
.

.
Vor wenigen Tagen hatte die Regierung von Québec ein Notstandsgesetz verabschiedet, um das Ende der am längsten andauernden Studentenproteste in der Geschichte Kanadas zu bewirken. Das Gesetz sieht strikte Auflagen für Demonstrationen vor. Kritiker sehen darin einen Einschnitt in die Bürgerrechte. (Quelle: SZ)
Wir demonstrierten 2010 auch gegen Studiengebühren, Stichwort: Bildungsstreik, und auch bei uns wurde - ob nun deswegen? - die Versammlungsgesetz heimlich verschärft:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Einschränkung_der_Versammlungsfreiheit
Schritt für Schritt werden Bürgerrechte immer mehr beschnitten: wo das Recht weicht, wird Pflicht zum Zaun für Körper und Geist.
.
Denkt bitte solidarisch an unsere demonstrierenden Kommilitonen in aller Welt und nehmt euch ein Beispiel :)
Eine Info-Seite über kanadische Verhältnisse unter anderen: http://www.tuitiontruth.ca/

Donnerstag, 3. November 2011

Studentische Vollversammlung! Mittwoch, 9. November · 16:00 - 19:00 - HVZ

An alle Studierenden an der Universität Osnabrück!

Studentische Vollversammlung
Mittwoch, 9. November · 16:00 - 19:00
http://www.facebook.com/event.php?eid=30087898660695​7

Ort:
Gebäude 01/E01-02
Gebäude 1 (Innenstadt) - Kolpingstraße 7 (HVZ)
http://www2.uni-osnabrueck.de/allgemein/lageplan/geb01.html

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Reform der studentischen Selbstverwaltung
3. Überfüllte Hörsääle, Anmeldechaos, extrem lange Warteschlangen
4. Kampagne gegen Studiengebühren

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Strategie zur Steuerung der zerstörenden Bildungsreform

Im Folgenden eine Textkopie von:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=10901
http://www.facebook.com/NachDenkSeiten
Bitte um freundliche Beachtung.
-------------------------------------

Über die Strategie zur Steuerung der zerstörenden Bildungs“reform“
Verantwortlich: Albrecht Müller

In der FAZ vom 29. September erschien ein interessanter Beitrag von Jochen Krautz („Die sanfte Steuerung der Bildung [PDF - 35 KB]“). Der Autor beschreibt, wie das deutsche Bildungswesen mit Hilfe einer für dieses Thema demokratisch nicht legitimierten OECD (=PISA) und bei strategischer Anleitung durch den Bertelsmann-Ableger CHE ausgehöhlt worden ist. Lesenswert. Albrecht Müller.

Einige Ergänzungen:
Vieles ist für Leser der NachDenkSeiten und der einschlägigen Kapitel in „Meinungsmache“, namentlich Kapitel 14 („Die Auslieferung der Universitäten an die Wirtschaft“), Kapitel 15 („Mit Bachelor und Master die Hochschulabschlüsse verschlimmbessert“) und 16 („Der stärkste Motor beim Zerstörungswerk – die Bertelsmann Stiftung“ eine passende und weiterführende Ergänzung. Der Autor beschreibt in wenigen Sätzen das Zusammenwirken von einer geplanten Strategie mit der gleichzeitig laufenden Propaganda.
Der Autor zitiert aus einem Papier der Bertelsmann Stiftung „Die Kunst des Reformierens. Konzeptionelle Uberlegungen zu einer erfolgreichen Regierungsstrategie.“ Hier ist der Link [PDF - 2.8 MB] auf dieses erhellende Stück strategisch geplanter Einflussnahme. Sie trägt im Kern einen antidemokratischen Charakter.
Es erstaunt mich immer noch, wie spät – oder gar nicht – die direkt Betroffenen, die Professoren und die Bildungspolitiker, die geplante Umwälzung des Deutschen Hochschulwesens begriffen haben. Auch die Umstände, die arrangierten Organisationen wie das CHE und dessen Gebaren, haben offensichtlich nur wenige irritiert. Nur wenige haben den undemokratischen Charakter dieser Art von Bildungsreform wahr genommen. Den Hinweis auf den FAZ-Artikel bekam ich von einem befreundeten früheren Hochschulrektor. Er hatte auch schon vor fast zehn Jahren begriffen, was hier ablief. Er hat mich zum Beispiel damals schon davon unterrichtet, dass bei Konferenzen der Hochschulrektoren im Rahmen des CHE die Pressemitteilung über das Ergebnis der Konferenz schon zu Beginn der Konferenz fertig war. Die Mehrheit der Hochschulrektoren hat dieses Verfahren hingenommen wie auch insgesamt die seltsame Konstruktion, dass nämlich eine private Einrichtung wie die Bertelsmann Stiftung in eine gemeinsame Einrichtung mit der quasi staatlichen Institution Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen wird. Das ist eine klare Verletzung demokratischer Regeln. –
Die Bertelsmann-Stiftung gilt übrigens immer noch als gemeinnützig, obwohl sie eher gemeingefährlich ist, wie man an ihrem bildungspolitischen Wirken sehen kann.
Genauso hätte über die Jahre hinweg auffallen müssen, dass es allen Regeln einer demokratischen Verfassung widerspricht, wenn sich ein Volk von einer internationalen Organisation wie der OECD über die so genannten Pisa Studien vorschreiben lässt, was es von seinem Bildungswesen zu halten hat und wie es zu verändern wäre. Die OECD ist dazu nicht legitimiert. Sie hat allerdings wie die Bertelsmann Stiftung das notwendige Kleingeld, um Studien zu finanzieren, Öffentlichkeitsarbeit zu machen, Schlüsselprofessoren und andere Bildungsfunktionäre einzukaufen und damit ihre Ideologie durchzusetzen. Ich habe immer wieder erleben müssen, dass auch Menschen, die ich für einigermaßen kritisch und in jedem Fall für intelligent hielt, auf Pisa und die Machenschaften der OECD hereingefallen sind. Immer noch wird der Vertreter der OECD in Deutschland wie ein sachverständiger Heiliger herumgereicht. Selbst wenn er sachverständig wäre, müsste sein Auftreten wegen der mangelnden Legitimation von vornherein skeptisch betrachtet werden.
Die Propaganda zur Durchsetzung des Bolognaprozesses ist vermutlich wesentlich dadurch erleichtert worden, dass die Macher des CHE in Teilbereichen eine Medienpartnerschaft mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ eingegangen sind. „Die Zeit“ hatte – und hat vielleicht immer noch – eine hohe Glaubwürdigkeit beim Bildungsbürgertum.
Der Autor des Beitrags in der FAZ Jochen Krautz (Alfter) wird eine längere Fassung seines Textes bei einer Tagung unter dem Thema „Bildungsreform und Propaganda: Durchsetzungsstrategien in einer gesteuerten Demokratie“ . Der Vortrag wird in den nächsten Wochen als Tagungsdokumentation beim Deutschen Lehrerverband erscheinen und als pdf im Netz stehen (hier unter „Dokumentationen von Fachtagungen“).
In diesem Vortrag wird der Bildungswissenschaftler Dr. Jochen Krautz dann ausführlicher auf eine Vermutung eingehen, die im letzten Absatz seines Beitrages in der FAZ auftaucht. Ich zitiere:

„Das neue Bild von Bildung und Wissenschaft als Dienstleistungsfaktor, der primär Stakeholder-Interessen zu bedienen habe, wurde auch in der Öffentlichkeit selbstverständlich. Sind all das nur unbeabsichtigte Nebeneffekte gutgemeinter Reformen? Oder wozu ruinieren wir mit vermeintlich angloamerikanischen Ideen unser Bildungswesen und lassen dabei die wirklichen Erziehungs- und Bildungsprobleme ungelöst? Hier denkt inzwischen mancher weiter: Das sind wohl eine Art verspätete Reparationszahlungen, bemerkte trocken ein Bildungsökonom neulich in der Kaffeepause einer Tagung. Denn was schwächt eine starke Volkswirtschaft, der man anders nicht beikommen kann, mehr, als deren Bildungswesen zu torpedieren?“

Die Vermutung, es sei eine Art verspätete Reparationszahlung, halte ich für weit hergeholt. Auch die Annahme, die Angelsachsen wollten unsere Volkswirtschaft schwächen, ist aus meiner Sicht ziemlich abenteuerlich. Aber richtig ist, dass die dortigen Ideologen ihre Ideologie auch bei uns durchsetzen wollten, auch deshalb, weil damit die Herausforderung durch und der Vergleich mit einem Konkurrenzmodell, dem kontinentaleuropäischen, zumindest sozialstaatlich orientierten Modell der Organisation einer Gesellschaft, wegfällt. Auf den missionarischen Charakter der neoliberalen Ideologie und ihr Unwesen habe ich mit Berufung auf Naomi Kleins „Schockstrategie“ ebenfalls in „Meinungsmache“ hingewiesen.

Dienstag, 7. Juni 2011

Strukturelle Perspektiven des Hochschulstandortes Universität Osnabrück

Kurzfristigste E-Mail vom StuPa-Präsidenten:
Stupa Sondersitzung 08.06.2011
Liebe ParlamentarierInnen, liebe interessierte Studierende!
Anbei sende ich euch die Materialien für die Stupa Sondersitzung "Strukturelle Perspektiven des Hochschulstandortes Universität Osnabrück" am Mittwoch, d. 08.06.2011 um 16.00 Uhr in Raum 15/E10 (EW Gebäude). Wie ihr eurer Einladung entnehmen könnt, sind 2 TOPS vorgesehen. Der zeitliche Rahmen ist mit höchstens 1 1/2 Std pro TOP abgesteckt.

TOP1: Das virtuosTeam wird zunächst die Ergebnisse der Online Umfrage vorstellen und im Anschluss darf diskutiert werden. Hierfür habe ich euch zusätzlich zu den Unterlagen von virtuos die FKK Stellungnahme als Diskussionsgrundlage angehängt.

TOP2: Bisher weniger konkret in der Planung, aber nicht minder wichtig ist die Überlegung des Präsidiums die Fachbereiche neu zu strukturieren. Hier gibt es verschiedene mögliche Szenarien, von denen eines die Zusammenlegung der Fachbereiche 01 und 02 ist. Hierfür findet ihr in der Anlage
(1) das Protokoll der Sondierungssitzung zwischen Uni Präsidium und den DekanInnen der Fachbereiche und
(2) eine Kosten- und Personalaufstellung für die angedachte Verwaltungsstruktur bei einer Zusammenlegung.
Desweiteren erhaltet ihr eine CHE-Studie als PDF, die sich mit Fachbereichsfusionen auseinandersetzt.

Als Gäste haben die Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, und der Leiter des Dezernats 7 (Hochschulentwicklungsplanung), Dr. Frank Krön, zugesagt.

Bitte sagt allen Bescheid, damit wir als Studierende ein möglichst breites Stimmungsbild abgeben können.

Bei Fragen könnt ihr mich jederzeit kontaktieren.
Ich freu mich auf die Diskussionen.
Viele Grüße
Paul Lücke
--
Präsidium des Studentinnen- und Studentenparlaments (StuPa)der Universität Osnabrück
Alte Münze 12
49074 Osnabrück
Tel: 0541/969-4872
Fax: 0541/969-4808
Mail: stupa ättt uni-osnabrueck.de

Prüwent Gesamtbericht.pdf
Ergebnisse der Studiernendenarbeitsgruppe.pdf
FKK Stellungnahme Prüwent.pdf
Ergebnisprotkoll Präsidiumsgespräch FB01FB02.pdf
Verwaltungskalkulation Zusammenlegung FB01Fb02.pdf
CHE_AP142_Fachbereichsfusionen.pdf

-----------------
Nachtrag:
Wir erhalten also Weisung vom CHE. Wer hat sich denn da wieder kaufen lassen von Bertelsmann? Man sollte alle "Verantwortungstragenden" (Steuergeld-Alimentierte) alle Monate hypnotisieren und nach Mauscheleien ausfragen lassen!)
Lest euch das durch und überlegt, falls ihr aus anderen Fachbereichen kommt, was das für euch bedeuten würde, bzw. wird, denn ihr seid als Nächste dran, garantiert.
Die Rechtschreibung und Kommasetzung habe ich mal bestmöglich korrigiert - ausnahmsweise.

pps: 1 Tag vor der StuPa-Sitzung sowas Wichtiges rauszuhauen ist schon merkwürdig, wenn nicht gar verdächtig. Aber der Präsi ist ja demokratisch gewählt und wie immer werden Termin- und sonstige Zeitdrücke als Entschuldigung herhalten müssen.
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense

Mittwoch, 1. Juni 2011

Selbstverwaltung der Studierenden überflüssig?

Neue Osnabrücker Zeitung, Text aus nebenstehender Grafik:
mlb Osnabrück. Franz Wirtz von der Personalentwicklung der Universität Osnabrück fragt: „Auch die letzten Studentenparlamentswahlen zeigten eine erschreckend geringe Wahlbeteiligung. Halten Sie die Selbstverwaltung der Studierenden für überflüssig bzw. wie sollte nach Ihrer Meinung eine gute Studierendenvertretung gestaltet sein?“
Annalena Böhmer, Masterstudentin des Fachs „Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen“ an der Universität Osnabrück: „Ich denke, dass sich viele Studierende weniger für die Geschehnisse an der gesamten Uni interessieren als vielmehr dafür, was sie direkt und unmittelbar betrifft. Das ist in der Regel vor allem das, was mit dem Studiengang zusammenhängt.
Die Uni-Struktur als Ganzes ist sehr verzweigt, und die wenigsten Studenten haben einen Überblick über die Bereiche, in denen sie mitbestimmen können. In unserem Masterstudiengang hat es sich bewährt, Jahrgangssprecher zu wählen. Generell wäre es vielleicht sinnvoll, Fachschaften nicht nach Fachbereichen, sondern nach Studiengängen einzuführen. Die Vertreter werden pro Studiengangs-Jahrgang gewählt.
Diese Fachschaften könnten dann, zusammengesetzt nach der Anzahl der Studierenden pro Studiengang, Vertreter ins Studierendenparlament entsenden, ohne dass diese extra noch einmal von allen Studierenden gewählt werden müssten.
Ich hätte als Student so am ehesten das Gefühl, dass meine Interessen vertreten werden. In der Politik zeigt sich ja auch, dass Engagement eher projektbezogen und weniger in Parteien stattfindet. Dieser generelle Trend, sich für konkret eingegrenzte Aspekte einzusetzen, lässt sich sicher auf Studierende übertragen.
“ [Quelle: NOZ vom 31. Mai 2011, S. 16] [zugesandt über imis-verteiler: shia]
-
Was haltet ihr davon AStA, StuPa und Angegliedertes an der Universität Osnabrück zu verändern?

Donnerstag, 24. März 2011

Studiengebühren im TV: Europa-Stichproben

Der Blogger: Teures Studium! (Magazin, Frankreich 2010).
"Unis: Ohne Preis keine Fleiß"
Samstag 12:00 bis 13:00 Uhr, arte, 26.3.2011, Erstausstrahlung, Breitwand-Format 16:9, VPS 12:30

"Nach den Studentenprotesten gegen die Kürzungen der Bildungshaushalte in Bulgarien, Portugal, Italien, Serbien, Großbritannien, Griechenland und den Niederlanden ermittelt der Blogger in London, wo die Studiengebühren um das Zwei- oder gar Dreifache gestiegen sind, und in Dänemark, wo Studenten aus dem außereuropäischen Ausland für die anderen zahlen müssen."

Wer's verpasst hat, kann es sich noch ein paar Tage onlein auf arte.tv anglotzen:
http://www.arte.tv/de/europa/Der-Blogger/2972238.html
Diskutiert darüber wird hier:
http://derblogger.arte.tv/
Kann man aber auch hier unten :)

Was macht "der Blogger" so?
''"Der Blogger", präsentiert durch den französischen Journalisten Anthony Bellanger, widmet sich jede Woche einer europarelevanten Fragestellung und vergleicht die Lösungsansätze der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten. Er recherchiert im Internet, wertet Statistiken und Pressestimmen aus, veranschaulicht das jeweilige Thema mit dynamisch animiertem Kartenmaterial und führt Expertengespräche, um schließlich eine pointierte Schlussfolgerung liefern zu können.''

ps: Keine Bange, zur Zeit fallen überall die Studiengebühren - außer in einem kleinen niedersächsischen Dorf...

Freitag, 25. Februar 2011

NRW ab Herbst 2011 ohne Studiengebühren!

Ab dem kommenden Wintersemester 2011/2012 gibt es in Nordrhein-Westfalen keine Studiengebühren mehr! Der Bildungsstreik (und verändertes Wahlverhalten^^) haben es 'gerissen' :)
Es werden immer weniger :)NRW ist auf diesem Bild noch nicht befreit.^^

Freitag, 4. Juni 2010

Bildungsstreik Mittwoch 9.Juni 2010

Am Mittwoch 9.6.2010 geht's zum nächsten Bildungsstreik.net. Wir sind dabei :)
Auszug aus Aufruf:
Das deutsche Schulsystem ist weltweit zum Symbol für Ausgrenzung und Selektion geworden, genauso wie die Bologna-Reform europaweit ein Schreckgespenst für viele Studierende. Jeder von uns könnte wohl zig Geschichten über die Missstände im Bildungssystem erzählen- von überfüllten Klassenräumen und Hörsälen, über Exmatrikulationen wegen einem fehlenden ECTS-Punkt, Schülerinnen und Schüler, die in ihren Klassenräumen eingesperrt werden damit sie nicht am Bildungsstreik teilnehmen können, bis hin zu Professoren, die Studierende durchfallen lassen, um der Masse an Studierenden Herr zu werden. Es handelt sich um kein Einzelproblem oder einen vorübergehenden Missstand, sondern um ein grundlegendes Problem, dass uns – Schüler*innen , Studierende, Auszubildende, Lehrbeauftragte, Lehrer*innen, Hilfskräfte, Professor*inen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Eltern – alle betrifft. Wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen, denn die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! (mehr...)

Mobi-Video zum Bildungsstreik 2010 (9. Juni) from Bildungsstreik on Vimeo.


Großdemo: 12. Juni – 12 Uhr – (Aus-)Bildungsblock auf der Krisendemo – Berlin – Alexanderplatz.
Mehr zum Thema Bildungsstreik hier per Suche nach "Streik".

Montag, 29. März 2010

Image-Pflege: Uni Bielefeld - Querdenker

Was musste ich letztens hier auf Plakatwänden sehen? Werbung für die Uni Bielefeld! Bielefeld gibt's garnicht sagt die Bielefeldverschwörung (und Film). Und hinter Bielefeld, habe man Sekt bestellt, behaupteten Cliff und Rexonah. Zum Glück für Osnabrück? Ich glaube nicht.
Unter www.raum-zum-querdenken.de präsentiert sich die Universität Bielefeld frisch, bleibt aber bodenständig. Per Videos von Studierenden kann man sich über die Stärken der Uni informieren. Das sieht ehrlich aus, nicht aufgemotzt oder aufdringlich. Die Seite ist übersichtlich, nicht zu tief, vllt etwas unspannend. Auch in einigen relevanten Web 2.0-Angeboten steht die Uni. Nach einem Querschläger sieht das nicht aus.
Liebeslied an Bielefeld (mit 1mal Hörsaal, da wo nackte Mann:)

Ja, das ist HipHop, sowas hat die Uni Bielefeld auch: HipHop Kongress.
-
Geworben wird bundesweit an ICE-Standorten mit Großplakaten, aber auch sonst per T-Shirts, Mützen, Schirme und mehr. Es werden anscheinend alle Kanäle ausgeschöpft - Osnabrück als Nachbarstadt sollte sich warm anziehen. Noch ist das Osnabrücker Land gut genug zur Ranzucht von Studiengebührenzahlenden....
'Bielefeld wollte "Stadt der Wissenschaft 2011" werden. Doch am Donnerstag (25.03.10) entschied sich eine Jury in Berlin gegen die Kandidaten aus Ostwestfalen und Chemnitz und für Mainz.'
350€ Studiengebühren, alles an einer langen Unihalle, auch Schwimmbad und Sporthallen, sowie Online-Bücherbasar - Bielefeld gibt's doch!
-
Image-Pflege für die Uni Osnabrück hatten wir hier schon häufiger. Neueinfälle zur eigenen Image-Werbe-Strategie: "Uni Osna - Hier liegt der Hermann begraben". Oder: "Ick bün all dor-Uni Osnabrück" ;-)
Weitere Postings zum Thema Image, klick!

Freitag, 12. März 2010

Image-Kampagne: der Feind aus dem Osten - Uni Greifswald.

Ähnlich abgeschieden wie Osnabrück versucht die Universität Greifswald (mit RICHTIGEM Wappen) Kundschaft, sprich Studierende zu fangen:

Das ist doch mal was Schönes!
Studieren mit Meerwert - ein Projekt der Hochschulen Rostock, Greifswald, Neubrandenburg und Wismar.
youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/StudierenmitMeerwert
Website: http://www.studieren-mit-meerwert.de
Vorbildlich. Sowas schaffen wir doch auch. Amerika macht's vor:

Zwar Highschool, aber egal.
Den ostdeutschen Hochschulen mangelt es wohl oder übel an Studierenden, da man viel mehr Werbeaktivitäten von dort findet. Die Uni Halle stellt Studienbotschafter(Innen;) vor, die ihren Studiengang sehr subjektiv anpreisen:
http://www.ich-will-wissen.de/studieren-in-halle/wir-studieren-in-halle/
Der Brüller ist allerdings eine Sammelseite für Hochulen aus den neuen Bundesländern:
http://www.studieren-in-fernost.de/
Gang und Dong (nicht Cheech und Chong, oder ...Bang und Long...^^) reisen durch den Osten Deutschlands und melden per Video alles Merkwürdige - von A bis Zwickau :) Schrill und bunt, aber kurzweilig und nix wirklich informativ. Da klappt dir der Kiefer nach unten.
Unser Vorschlag zur Prokrastination des Monats! Hier als Beispiel das LSD-Feature zur FH Stralsund:

Nicht nur die Hochschulstudiensuchmaschine für die 44 ostdeutschen Hochschulen ist der mediale Overkill: Twitter, kein Facebook, Sevenload, youtube, MySpace usw. sind als Vertriebskanäle gut besetzt. Also genug Möglichkeiten im Lieblingsnetzwerk in Kontakt zu bleiben, soll ja keine/r verlorengehn :)
Mein Vorschlag für irgendeinen Medienpreis 2010. Was sagt die Zeit dazu? Studierendenquote relativ gleich, absolut abnehmend, also Mäuse anlocken.
Gefördert vom passenden Bundesministerium und der Hochschulinitiative Neue Bundesländer. Abgelehnt bei www.emaf.de^^ No künstl(er)i(s)chesImage!

Freitag, 15. Januar 2010

Uni ist geil - Image-Kampagne Stufe 2

Die Universität Erlangen-Nürnberg wirbt anscheinend auf und mit uniistgeil.de. Dass dort hauptsächlich nur dorthin verlinkt wird und ein Thailandreiseanbieter Hauptsponsor ist, wurde von deren Marketingabteilung flüchtig übersehen. Außerdem sieht das Schaise aus^^.
So weit kann's kommen auf der Suche nach Uni-Slogans, wie hier schön öfter beschrieben: Klick mich, is geil !!
Sonst noch Wissenswertes über Erlangen:

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Prokrasti des Tages: Es war einmal...

...vor nicht all zu langer Zeit: Der Bummelstudent. Eine 'Analyse' von workload bis Hartz IV, vom Faulen und vom Bolognesen^^ Endlich mal was Gutes in der Zeit-ung.
Shift+Klick: http://www.zeit.de/2009/49/Studentenbild
Es soll ja noch welche geben. Wer welche findet, darf sie behalten.

Donnerstag, 19. November 2009

Bildungsstreik Unsere Unis: Songs, Lieder!

Hej! Es gibt mittlerweile massig schöne Lieder zum Thema Uni brennt, Bildungsstreik, Studiengebühren:




Nochn tolles Lied: Auf die Barrikaden!




Noch eines aus Wuppertal: Bildungsstreik-Song 2009 :D


Nochn Wuppertaler:


Julian Willmes - Der Protest-Song


Reimheit - Bildungsstreik-Song 2009:


Wenn die Sonne lacht - Ein Lied zum Streik (Bildungsstreik 2009)


Leben und Lernen - Ein Lied zum Verhältnis von Bildung und Lebensperspektiven (Bildungsstreik 2009)


mensch johann


ich hätte da nochn liedvorschlag auf basis folgenden kurzvideos, wo Delgado Fitzhue und Garfield Cooper in dem film "wasser" die radiostation auf der insel cascara besetzen und ihr lied "freies cascara!" zum besten geben. der text müsste nur leicht abgewandelt werden, der reggae-rythmus bliebe. also, wer ne gitarre bedienen kann, der/die sei hiermit aufgefordert einen song zum bildungsstreik/unsere uni zu intonieren: hört den sooong! ok. :D


-----------
Bild(-ungsferne Schicht?) erklärt die Welt. Dieses Mal: Bildungsstreik.
Nun Grafiken zum Sammeln und Verschenken :D

Donnerstag, 23. Juli 2009

Image-Kampagne Uni Oldenburg - Der direkte Feind schlägt zurück!

Sone Schaise! Hab ich letztens Postkarten mit Werbung für Uni Oldenburg gefunden (siehe+klick rechts) DIE haben's nötig! Wer will denn inne Stadt, die Stadt der Wissenschaft 2009 geworden ist: www.uebermorgenstadt.de ?
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft lobt 250.000€ und viel Renomee aus.
Wir bleiben lieber hier, denn hier ist noch Potenzial, um es mal pickelig, ähem, positiv auszudrücken. Es kann nur aufwärts gehen! Alles liegt noch vor uns! Uns kann keiner mehr einholen - weil alle vor uns sind.
Wer war denn schon mal Stadt der Wissenschaft? Braunschweig. OK. Jena? Dresden? Bremen? - Alles Krisenherde, sozial, ökonomisch: Schrott. Das ist nicht unser Niwo: Wir sind Friedensstadt! Wir sind Varus!! Wir sind Peng!
Was man dazu braucht, 250.000 Ocken von der Stiftung abzuziehen?
  • In den Städten sollen neue starke Netzwerke aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur entstehen.
  • Die Bewerberstädte sollen zeigen, welch hohen Stellenwert Wissenschaft und Bildung im städtischen Leben einnehmen.
  • Die Städte sollen ihr Potenzial in Wissenschaft und Bildung für die regionale Entwicklung nutzen.
  • Die Partner in der Stadt entwickeln ein Jahresprogramm, durch das die Bürger für Wissenschaft und Forschung begeistert werden.
  • Alle bisherigen Siegerstädte wussten – wie in einem Kaleidoskop – durch neue Verbindungen zwischen den städtischen Gruppen, kreative Ideen, Begeisterung und nachhaltige Kontakte zwischen allen Beteiligten zu überzeugen.
Null Problemo!
Wer noch ne Idee hat, warum gerade Osnabrück Stadt der Wissenschaft 2158 werden sollte, der kann an der Ausschreibung teilnehmen.

Freitag, 17. Juli 2009

Mensa-Umbau Uni Osnabrück - Imageaufbau nächster Teil.

Wenn man hier nach "Image" sucht, findet man evtl. den Weg vom Umbau des Oberbaus (Bologna-Prozess) bis zum aktuellen Umbau des Unterbaus, der Cafete der Schloss-Mensa. Es wird bunt!
Heute wurden das Mobiliar vertickt. 3€ ein Stuhl, 10€ ein Tisch - an ausgewähltes Publikum. Ich hab nix abgesahnt. Aber das bleibt unter uns;)
Bis dahin ist untenrum die Cafete zu und der Aufgang zur Mensa auch, also rechts herum diese Semesterferien und eine nigelnagelneue Metalltreppe hinauf! (klick rechts)
Hier ein Foto vom im Mensa-Ausgang (dort: Abgang!) aufgehängten Plan der hl. Architekten:
Klick drauf! Man sieht - es wird bunt! Ich weiß ja nicht, wer da wen aus welchem Pätakokik-Buch beraten haben will, aber ich weiß, dass mal eine Horde geklonter Männer (alle gepflegten Vollbart und karierte Hemden) plankundig hier
herumspazierten... Vllt hat man aber auch nur das Planungsprogramm von IKEA benutzt ;->

Zur Erinnerung an die gute, alte Cafete nun Fotos von Damals, siehe rechtsseitig. Klick drauf!
Die nie in Aktion getretene anonyme Initiative zu Rettung der alten Cafete
erklärt hiermit ihre Auflösung. Sie beugt sich der Gewalt des Presslufthammers und der Einrichtungsmagazine.
Möge die gute, alte Cafete in Ewigkeit ruhen, oder aus ihrem Grabe ersteigen und ihre SchänderInnen meucheln.
Das Konjunkturprogramm und -paket 2 passte grad hinein - ein Hoch auf die Krise!
Ein Interview des Unifunks Osnabrück UFO mit Frau Trost findet ihr hier:http://www.unifunk.uni-osnabrueck.de/wordpress/2009/07/29/interview-mit-frau-trost-zum-mensaumbau/Das EW-Gebäude kriegt im Rahmen des Konjunkturpaketes II (2) auch ne neue Aluminium-Fassade und eins aufs Dach, Kosten: 5 Mios (PDF, mit Maßnahmen aller Hochschulstandorte in Nds).

.
. Nachtrag 11.2012: Fotovergleich vorher, nachher, inlusive EW-Gebäude. .